Nachschlagewerk rund um Baustellendokumentation, Arbeitszeiterfassung und digitale Tagesberichte.
Das Bautagebuch ist ein chronologisches Protokoll des Bauleiters, das alle baurelevanten Ereignisse, Entscheidungen und Umstände einer Baustelle täglich festhält. Es dient als zentrales Beweisdokument zur Dokumentation des Bauablaufs und ist insbesondere bei Streitigkeiten über Terminverzögerungen, Mängel und Mehrkosten von entscheidender rechtlicher Bedeutung.
Die Gefährdungsbeurteilung ist die systematische Ermittlung und Bewertung aller Gefährdungen am Arbeitsplatz, zu der jeder Arbeitgeber nach § 5 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) verpflichtet ist. Auf Baustellen ist sie besonders komplex, da sich die Arbeitsbedingungen täglich ändern können.
Der Rapportzettel ist ein standardisiertes Formulardokument im Bauwesen, mit dem Arbeitnehmer und Subunternehmer geleistete Tätigkeiten, Arbeitsstunden und eingesetzte Materialien auf einer Baustelle gegenüber dem Auftraggeber dokumentieren und abrechnen.
Die Sicherheitsunterweisung ist die gesetzlich vorgeschriebene Belehrung von Arbeitnehmern über Gefahren an ihrem Arbeitsplatz und die erforderlichen Schutzmaßnahmen. Im Bauwesen ist sie eine der wichtigsten Dokumentationspflichten und muss mindestens einmal jährlich sowie bei jeder wesentlichen Änderung der Arbeitsbedingungen durchgeführt und schriftlich nachgewiesen werden.
Der Stundenzettel ist das einfachste Formular zur Arbeitszeiterfassung im Bauwesen: Er dokumentiert ausschließlich Arbeitsbeginn, Arbeitsende und Pausenzeiten eines Arbeitnehmers, ohne Tätigkeitsbeschreibung. Seine Führung ist für Arbeitnehmer im Baugewerbe nach § 17 Mindestlohngesetz (MiLoG) und § 19 Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AEntG) Pflicht.
Der Tagesbericht im Bauwesen ist ein internes Dokument, das Arbeitnehmer täglich über ihre geleisteten Arbeitsstunden, ausgeführten Tätigkeiten und besonderen Vorkommnisse auf der Baustelle ausfüllen. Er dient der betriebsinternen Arbeitszeitdokumentation, der Projektkostenerfassung und als Nachweis gegenüber Behörden.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Anmeldung bei Rappo und Orientierung im Dashboard. Mit Screenshots für jeden Schritt.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Anmeldung bei Rappo auf dem Smartphone. Mit Screenshots für jeden Schritt der mobilen Ansicht.
Vier Schritte, bis die Zeiterfassung läuft: Projekte anlegen, Mitarbeiter mit Rolle und Wochenstunden anlegen, PINs vergeben und das Wandtablet verbinden. Diese Anleitung führt durch die Einrichtung und verweist für die tägliche Bedienung auf die passenden Anleitungen.
Am Wandtablet stempeln sich Monteure mit Namen und PIN ein und aus — ohne Anmeldung, ohne eigenes Gerät. Diese Anleitung zeigt Schritt für Schritt, wie das Einstempeln mit Projektauswahl funktioniert, wie man das Projekt während der Schicht wechselt und was passiert, wenn das Ausstempeln vergessen wurde.
Wer das Ausstempeln vergisst, trägt die Feierabendzeit am nächsten Morgen selbst am Tablet nach — daraus wird ein Antrag, den das Büro freigibt. Diese Anleitung zeigt beide Seiten: die Eingabe am Kiosk und die Entscheidung in der Auswertung. Rappo erfindet dabei nie eine Endzeit.
Unter Zeiterfassung → Auswertung sieht das Büro für jeden Mitarbeiter Sollzeit, erfasste Zeit, Normalstunden und Überstunden — und kann einzelne Tage korrigieren, löschen sowie Urlaub, Krankheit und Fortbildung eintragen. Diese Anleitung erklärt Schritt für Schritt, wie die Zahlen zustande kommen und was Rappo bewusst nicht berechnet.
So erstellen Sie einen Tagesbericht in Rappo — vom Projekt auswählen bis zum Einreichen. Jeder Schritt mit Screenshot erklärt.
So erstellen Sie einen Tagesbericht mit dem mobilen Assistenten in Rappo — 8 einfache Schritte, optimiert für die Baustelle. Mit Screenshots.
So funktioniert die Berichtsfreigabe in Rappo: Bauleiter prüfen und genehmigen, HR gibt die finale Freigabe. Schritt für Schritt erklärt.
So genehmigen Sie Berichte auf dem Smartphone in Rappo: 2-stufiger Workflow für Bauleiter und HR-Admins. Mit mobilen Screenshots.
Diese Anleitung zeigt, wie ein rechtskonformer Tagesbericht auf der Baustelle korrekt ausgefüllt wird — von der Zeiterfassung über die Tätigkeitsbeschreibung bis zur Genehmigung durch den Vorgesetzten. Mit Beispiel und Hinweisen zu häufigen Fehlern.
Diese Anleitung erklärt, wie Stundennachweise im Bauwesen rechtssicher geführt werden — von der täglichen Aufzeichnung über die monatliche Zusammenfassung bis zur gesetzeskonformen Aufbewahrung. Mit konkreten Praxistipps für Bauleiter und Arbeitgeber.
Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat mit Beschluss vom 13. September 2022 (1 ABR 22/21) festgestellt, dass Arbeitgeber bereits nach geltendem Recht verpflichtet sind, die gesamte Arbeitszeit ihrer Arbeitnehmer zu erfassen. Für Baubetriebe, die ohnehin dem Mindestlohngesetz und dem AEntG unterliegen, verschärft dieses Urteil die Dokumentationsanforderungen weiter.
§ 4 ArbZG schreibt ab mehr als sechs Stunden 30 Minuten Pause vor, ab mehr als neun Stunden 45 Minuten. Entscheidend ist aber nicht nur die Dauer: Länger als sechs Stunden am Stück darf niemand ohne Ruhepause arbeiten. Wer nur die Dauer nachträgt, belegt diese Lage nicht — und dokumentiert im Zweifel einen durchgearbeiteten Tag.